Die Welle von der WM in Stuttgart – oder: Premium-Promotion pro Hallenrad
  • 04.12.2016

Erst sagte UCI-Präsident Brian Cookson bei seinem Abschied aus Stuttgart, er werde sich einsetzen „die Faszination dieses Sports noch viel mehr Leuten zu verdeutlichen.“ Dann meinte Sporthilfe-Chef Dr. Michael Ilgner, es lohne sich „alles zu unternehmen“, dass Hallenradsport eines Tages den Sprung zu Olympia schafft. Die Titelkämpfe in der Porsche-Arena erwiesen sich als Premium-Promotion für Kunstrad und Radball. Wer da war, wird wieder kommen – die La Ola-Welle vom Neckar kann manches bewirken.

Auch weil die BDR-Starter fast das Maximum herausholten. Viermal Gold, fünfmal Silber, einmal Bronze. Ein Ergebnis zum Verlieben. Bundestrainer Dieter Maute zeigte sich „absolut zufrieden. Denn die Sportler waren auf den Punkt topfit und konnten das abrufen, was für eine WM nötig ist.“ Er lobte die  Konzentrationsfähigkeit der Aktiven. "Panik kam nie auf, deshalb war es für mich sogar eine ruhige WM. Und in Sachen Atmosphäre ist dies ohnehin nicht zu toppen." 

Das bestätigten auch alle Sportler bei der großen Abschluss-Pressekonferenz. Stellvertretend meinte Nadja Thürmer: „Das ist das beste Pflaster für eine WM. Aufgrund der geilen Stimmung und 6000 Zuschauern.“ Unisono sagten alle: „Wir kommen gerne wieder.“

Auch die Veranstaltungsgesellschaft in.Stuttgart zog ein positives Fazit. Geschäftsführer Andreas Kroll kann sich deshalb eine erneute Bewerbung sehr wohl vorstellen. „Wir  sind auch für die Zukunft wieder motiviert, uns für eine Hallenrad-WM zu bewerben. 2010 waren wir schon ganz vorne dabei. Dass es 2016 nochmals genauso atmosphärisch wurde, spricht für das Publikum. Insgesamt hatten wir 18 000 Zuschauer, dreimal ein volles Haus.“    

 

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